Forschung

  • Jeder 5. Österreicher/Österreicherin leidet an chronischen Schmerzen.
  • Am häufigsten unter den chronischen Schmerzen zeigt sich der Rückenschmerz. 80-90% der Rückenschmerzen sind funktioneller Art (Nichtspezifischer Rückenschmerz), und wird diagnostiziert, wenn sich weder eine Krankheit (z.B. Bechterew-Krankheit) noch ein pathologischer Mechanismus (z.B. Entzündung) als mögliche Ursache finden lässt und auch die Lokalisation unklar bleibt.
  • und erklärt dabei auch, warum nur  ca. 30 % eine hinreichende Schmerzlinderung durch passive Maßnahmen erreichen können.(Lang et al, 2000)
  • Personen, die bereits früher Rückenschmerzen hatten, haben ein 5 fach erhöhtes Risiko, später wieder an Rückenschmerzen zu erkranken (Hestbaek et al., 2003)
  • Das Schmerzgedächtnis ist umso ausgeprägter, je chronischer das Schmerzproblem ist, was wiederum bedeutet, dass es sich beim Schmerz um einen Lernprozess handelt. (Flor, 2011)
  • Ein Wahrnehmungsdefizit für Muskelspannungen ist spezifisch für Patienten mit Kopfschmerz vom Spannungstyp  (Bischoff & Traue, 2011)
  • Es konnte bereits nachgewiesen werden, dass die Rahmenbedingungen, in denen Schmerz erlebt wird, einen entscheidenden Einfluss auf die Stärke und Dauer der Schmerzen  nehmen können (Turk u. Rudy, 1986)
  • Je geringer die absteigende Schmerzhemmung bzw. je mehr Angst durch den Schmerz ausgelöst wird, desto höher die Wahrscheinlichkeit für chronische Schmerzen.  (Yarnitsky et al. 2008 Pain 138:22)(siehe Grafik)
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