Voraussetzung

Personen mit chronischen Schmerzen

Chronische Schmerzen zeigen sich vor allem in typischen Körperbereichen, wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Muskel—und Gelenkschmerzen.

Denn speziell beim chronischen Schmerz werden  psychologische Phänomene relevant. Je länger der Schmerz andauert, desto mehr gewinnen psycho-soziale Faktoren (Arbeitszufriedenheit, Familie, soziale Kontakte, Belastungen, psychische Faktoren) an Bedeutung und bestimmen den Krankheitsverlauf, auch wenn am Beginn körperliche Ursachen beteiligt waren. (Pfingsten u. Müller 2004)

Auch die beste multimodale Schmerzbehandlung kann chronische Schmerzen nicht immer zum Verschwinden bringen. Sodass als vorrangiges Ziel die Schmerzlinderung  mit einer Verbesserung der  Lebensqualität sein sollte.

Wann ist eine psychologische Schmerztherapie indiziert?

Diagramm Schmerztherapie
  • Chronische Schmerzen, die  länger als 2-3 Monate bestehen (länger als der zu erwartende Heilungsprozess)
  • Wenn alle rein medizinischen Maßnahmen nicht erfolgreich waren (Infiltrationen, Medikamente, physikalische Therapien etc.)
  • Entstehung eines Dauerschmerzes und Ausbreitung auf andere Körperregionen!
  • Veränderung im Freizeit- und Bewegungsverhalten
  • Auswirkung auf die berufliche Leistung
  • Deutliche Veränderung der Stimmung, Entwicklung von bestimmten Ängsten oder Bestehen von Schlafstörungen
  • Wenn zusätzlich zum Schmerz bereits Diagnosen wie  Burn Out und Posttraumatische Belastungsstörung oder andere traumatische Erlebnisse bekannt sind.
  • Die Bereitschaft zur Eigeninitiative in der Therapie